Eingestellt im Juni 2011

FOHLEN STIRBT WEGEN FEUERWERK

In der Nacht vom 4. auf den 5. Juni versetzte in Wildenberg/Bayern ein unangemeldetes Feuerwerk, das in etwa 100 m Luftlinie zu der Koppel einer Quarter Horse-Züchterin gezündet wurde, die dort weidenden Pferde in Panik. Die kommerziellen Veranstalter einer Hochzeit hatten bei der Anmeldung in der Gemeinde ein Feuerwerk zwar nebenher erwähnt, den Verweis auf eine erforderliche Genehmigung aber ignoriert.

Bei der Flucht vor dem Spektakel, das um etwa drei Uhr früh plötzlich mit allen Schi­kanen losbrach, stürzte das erst sechs Wochen alte Fohlen offenbar so unglücklich, dass es sich die Rückenwirbelsäule brach. Die Züchterin fand den kleinen Hengst am Morgen sterbend vor. Durch stundenlange, verzweifelte Versuche, auf die Beine zu kommen, war das kleine Tier beim Auffinden bereits völlig entkräftet.

Der von der verzweifelten Besitzerin alarmierte Tierarzt konnte den Verdacht einer Querschnittslähmung leider nur bestätigen.

Das am Ostersonntag geborene Fohlen, ein Sohn von Lil Peppy Dunit Right, konnte nicht gerettet werden. Die Besitzerin blieb fassungslos mit dem leblosen, kleinen Körper zurück…

Die verzweifelte Züchterin: „Auf Silvester können sich die Pferde einstellen, da kracht es mal hier mal da, bevor es los geht. Auch als Tierhalter kann man sich darauf vorbereiten. Dieses Feuerwerk jedoch war ein Überfall, nicht nur für die Pferde.“

Es kam zu einer Anzeige.